Das elektronische Einsatzleiterhandbuch
Entnommen aus Unfallkasse Baden-Würrtemberg, Infoblatt Nr. 07 des Sachgebietes "Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen", Einsatz von Kohlenmonoxidwarngeräten bei Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen
<WRAP round important> Für die folgenden Einsatzhinweise wird eine maximale Aufenthaltsdauer von 30 Minuten angenommen.
Lokale Festlegungen, soweit für Ihre Feuerwehr vorhanden, haben selbstverständlich Vorrang! </WRAP>
<WRAP caution>
Achtung: CO vorhanden!
</WRAP>
<WRAP warning>
Achtung: CO in erhöhter Konzentration vorhanden!
<WRAP danger>
Achtung: CO in gefährlicher Konzentration vorhanden!
Achtung: Akute Gefährdung durch CO!
Alle Maßnahmen nur unter umluftunabhängigem Atemschutz durchführen. </WRAP>
ETW 33 ppm, AGW 20 ppm.
ERICard für UN 1016 - Gefahrnr. 263 - KOHLENMONOXID, VERDICHTET (beim Austritt größerer Mengen)
Derzeit gilt für die Feuerwehren in Deutschland allgemein der ETW von 33 ppm als Grenzwert zum Tragen von umluftunabhängigem Atemschutz. Neben den oben genannten abgestuften Grenzwerten der Unfallkasse Baden-Württemberg haben weitere Organisationen Empfehlungen für Grenzwerte veröffentlicht:
AEGL-Werte (nur für AEGL-2 und 3 verfügbar):
Bei der medizinischen Behandlung ist durch einen Arzt zu entscheiden, ob die Indikation zu einer hyperbaren Sauerstofftherapie in einer Druckkammer (Adressen im Artikel) vorliegt. Indikationen für eine Druckkammerbehandlung bzw. Risikogruppen sind im Allgemeinen:
Die Behandlung in einer Druckkammer sollte idealerweise innerhalb von vier Stunden beginnen (danach verschlechtert sich die Prognose). Bis dahin sollte der Patient 100 Prozent Sauerstoff atmen beziehungsweise damit beatmet werden.
Lizenzhinweis: Die Daten aus dem Bereich "Stoffdaten" stammen zu großen Teilen aus der GESTIS-Stoffdatenbank und dürfen daher ausschließlich für nichtkommerzielle Zwecke des Arbeitssschutzes verwendet werden.
UN 1016, UN1016, Gefahrnummer 263, Kohlenstoffmonoxid, Kohlenstoffmonooxid, Kohlenmonoxyd, Kohlenoxyd, Kohlenoxid, CO